zum Inhalt springen

Was wir erreichen möchten.

Seit Dezember 2014 engagieren wir uns an der rechtswissenschaftlichen Fakultät für eine bessere Integration von älteren Menschen in die hochbürokratisierte Gesellschaft und ihrem Rechtssystem.

In der Praxis erleben Richter nicht selten Fälle, bei denen allein die Tatsache, dass ein Mensch älter ist und keine hilfsfähigen Angehörigen hat, Probleme auslöst. Richter im Zivilverfahren haben jedoch aufgrund ihrer unabhängigen und neutralen Stellung im Rechtssystem nur begrenzte Möglichkeiten, eine Partei im Verfahren zu beraten. An derartigen Problemen soll der Verein anknüpfen. Er soll den hilfsfähigen Angehörigen ersetzen und nicht bereits vorhandene entgeltliche und unentgeltliche Beratungsangebote (insbesondere Rechtsanwälte). So sollen Studenten beispielsweise hilfesuchende Senioren ohne juristische Kenntnisse und ohne hilfsfähige Angehörige ehrenamtlich bei Behörden- und Verwaltungsangelegenheiten begleiten, rechtliche Ersteinschätzungen geben oder, falls gewünscht oder nötig, die Weitervermittlung an Beratungsdienste, karitative Institutionen oder Fachanwälte übernehmen. Somit agiert der Verein als eine Art Scharnierstelle zwischen Senioren und hilfeleistenden Institutionen.

Neben dem studentischen Vorstand (Khira Wack, 1. Vorsitzende, Ioanna Ginou, 2. Vorsitzende und Julian Dust, Kassenwart) werden die ehrenamtlich tätigen Studenten bei ihrer Arbeit auch von ELSA Köln e.V., der Fachschaft Jura der Universität zu Köln sowie von einem wissenschaftlichen Beirat des Vereins unterstützt, der sich aus Angehörigen einschlägiger (juristischer) Berufe, wie Professoren und Richtern zusammensetzt. Die Aufgabe dieses Beirats besteht unter anderem darin, die Studenten in regelmäßigen Abständen fachspezifisch durch Vorträge und dergleichen zu schulen. Studenten haben so die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln und ihre „Soft Skills“ auszuprägen und zu verbessern.